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ERNST BUSCH TAGE 2010

Das Plakat

Die Grafik für das Plakat stammt von Thomas J. Richter. Nicht zuletzt bekannt durch seine Arbeit für die Tageszeitung junge Welt, die die Medienpartnerschaft für das Festival übernommen hat, sind seine künstlerischen Arbeit bekannt geworden.
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Zur Homepage von Thomas J. Richter



Unser Aufrufe

Wir möchten alle Menschen, denen diese Welt nicht gefällt, einladen, sich als Nachgeborene mit dem künstlerischen und politischen Erbe Ernst Buschs auseinander zu setzen. Musik, Lesung, Ausstellung, Tanz, Film, Theater, Vo-Kü, Diskussion, Rock, Punk, Funk, Chanson, Jazz, Chor, Songs und natürlich Ernst Busch. Welche Künstlerin, welcher Künstler fühlt sich angesprochen? Welcher gestandene Liedermacher, Songwriter wollte schon immer seine Meinung unters Volk bringen?
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[Unser Aufruf in der Zeitschrift antifa]

[Unser Aufruf in der Tageszeitung Neues Deutschland]

Das waren die Ernst Busch Tage

Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.


(aus Bertolt Brecht: An die Nachgeborenen)
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Fotos: Ulrich Burchert


Programmheft

Das Programmheft der Ernst Busch Tage 2010 (13 MB)


Vernissage zur Ausstellung "Für Ernst Busch". Arbeiten von Ronald Paris am 6. Mai 2010 in "Helle Panke e.V.", Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin



Fotos: Ulrich Burchert

Gerühmt wird der Maler Ronald Paris (*1933) für seinen expressiven Realismus, für Bilder von großer Dichte und überbordender Farbigkeit. Er knüpft an Traditionen der europäischen Moderne an und entwickelt sie seinen Intentionen folgend weiter – ästhetisch und reflexiv.
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Für Ernst Busch: Hilmar Thate singt Brecht und Eisler. Konzert am 27. Mai 2010 im Schloß Biesdorf



Fotos: Ulrich Burchert

Gut aufgelegt brillierte Hilmar Thate, einfühlsam begleitet von der Konzertpianistin Christine Reumschüssel, mit einem ausgewählten Liederprogramm. Als Ehrenmitglied des Freundeskreises Ernst Busch e.V. hatte Thate seinen Auftritt dem verehrten Vorbild gewidmet. Ein- und erstmalig sang er deshalb auch das „Lied von der 11. Brigade”, dessen Text von „Ernesto” stammt.
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Ernst Busch Fest am 29. Mai im Kulturforum Hellersdorf

Begrüßung durch Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin und Schirmherrin des Ernst Busch Festes im Kulturforum Hellersdorf



Foto: Ulrich Burchert
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Begrüßung durch den Freundeskreis Ernst Busch e.V. Jürgen Elsner und Carola Schramm



Foto: Ulrich Burchert
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ECHO DER NACHGEBORENEN. KÜNSTLER IN AKTION

INGE KELLER



Foto: Ulrich Burchert

In den Großen Saal des Kulturforums Hellersdorf strömen die Besucher. In wenigen Minuten soll hier das Ernst Busch Fest eröffnet werden und sich die besondere Gelegenheit bieten, Inge Keller zum Auftakt dieses Festes zu sehen und zu hören. Schnell sind alle Reihen besetzt, weitere Besucher nehmen die letzten verbliebenen Stehplätze gern in Kauf.
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MUSIKGRUPPEN UND CHÖRE

...trugen zur Vielfalt des Programmangebots bei. Darunter der Arbeiter- und Veteranenchor Neukölln mit bekannten Arbeiter- und Kampfliedern oder zwei junge Rockbands: Der singende Tresen und Die Kranken Schwestern. Diese hatten Songs mit ihrer Sicht auf die Gegenwart im Gepäck – unter anderem mit ironischen Beschreibungen der Konsumgesellschaft oder mit Utopien, in denen die Zuversicht aufschien, das es "so, wie ist, nicht bleiben wird".
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Der Singende Tresen

Der Arbeiter- und Veteranenchor Neukölln

Der Ernst Busch Chor



HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST "Ernst Busch"



„YANKI“ HEIßT ECHO - DAS ECHO WAR GUT

Die Musiker der Gruppe Yanki stammen aus verschiedenen Gegenden der Türkei und Zypern. Sie singen Lieder in verschiedenen Sprachen, so in Türkisch, Kurdisch, Armenisch, die in der Türkei heute noch gesprochen werden. Die acht Musiker haben sich den Namen „Echo“ bewusst gewählt, damit sie die Sprachen und die Musik Anatoliens bewahren und verbreiten können. Sie verstehen sich als Echo ihrer Zeit.
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NÜMMES



Foto: Ulrich Burchert

Bei allen Demonstrationen, die Frieden und soziale Gerechtigkeit forderten, waren sie so dabei, dass sie keiner überhören konnte.
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BREMER EISLER ENSEMBLE

Anfang der 1970er Jahre gab es für Stephan Uhlig, wie für viele andere junge Leute auch, die musikalische Initialzündung mit politischen Gesängen und politischer Musik aus Chile. Er gründete in Bremen das Ensemble „Argus“, in dem er als Gitarrist und Sänger arbeitet.



Foto: Ulrich Burchert

SOLO-AUFTRITTE

...die Menge waren zu erleben. Ganz unterschiedlicher Art: von leisen, nachdenklichen Liedern bis zu kämpferischen, aufrüttelnden Songs. Mit eigenen Texten und Kompositionen oder gut bekannten, u.a. von Brecht und Tucholsky, die auch Ernst Busch schon gesungen hat. Und sehr verschiedene nachgeborene Künstler-Persönlichkeiten sorgten für Abwechslung - unterschiedliche Stimmpotentiale waren zu vernehmen. Künstlerische Unterhaltung jenseits vom belanglosen Mainstream war allen Sängern gemeinsam ebenso wie künstlerisch-politisches Engagement – ein beeindruckendes Echo der Nachgeborenen.

Diether Dehm

Gina Pietsch

Lennard Körber

Sebastian Lohse

Stefan Körbel

Detlev K.

Dorine Niezing


REINHOLD ANDERT



Foto: Ulrich Burchert

Reinhold Andert im Kulturforum Hellersdorf sang u.a. sein Lied über Ernst Busch und erzählte die Geschichte seiner Entstehung.
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FRANK VIEHWEG

Der Liedermacher und –poet, der leise, nachdenkliche Lieder kraftvoll mit warmer Stimme singt und sich auf der Gitarre begleitet, fand ein aufmerksames Publikum.
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KLAUS DER GEIGER

Selbstgetexte Lieder klagten heutige Politiker-Arroganz, Ausländerfeindlichkeit und soziale Ungerechtigkeit an.
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DR. SELTSAM

... moderierte nicht nur locker und mit Humor das Programm im Großen Saal, sondern trat im Kleinen Saal auch mit einem eigenen Beitrag auf: Prädestiniert die norddeutschen Tiefebene zum revolutionären Träumen?
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WESSEN WELT IST DIE WELT

Filme und Auftritte in der FILM-WELT und die von Lied und soziale Bewegungen e.V. zur Verfügung gestellte Ausstellung „Zeitzeichen. Lieder für alle, die alles wagen“ fanden in diesem Raum statt.
Die 2009 entwickelte Ausstellung präsentierte Geschichte und Wirkung politischer Lieder, u.a. des Solidaritätsliedes, des Moorsoldatenliedes oder “Sage nein!“ (Konstantin Wecker) und „Alle oder keiner“ (Gerhard Gundermann).
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WESSEN LIED IST DAS LIED

Metamorphosen des Solidaritätsliedes

Das Solidaritätslied. Es ist das Lied, das um die Welt gingt. Die Musik schrieb Hanns Eisler, der Text stammt von Bertolt Brecht. Ernst Busch singt es fast vierzig Jahre lang in verschiedenen Textvarianten und Sprachen. Ein Lied, welches so viele Metamorphosen erlebt und ein ganzes Jahrhundert überlebt, verdient es, in der Besonderheit seiner Geschichte auf sich aufmerksam zu machen.
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ZUM LEBEN ABER GEHÖRT ES AUCH

Busch-Grüße aus dem Garten

Cabuwazi

ERNST BUSCH UND WIE WEITER. EINE DISKUSSION

EIne Diskussionsrunde mit: Diether Dehm, Eckhard Franke, Lennard Körber, Sebastian Lohse und Stephan Uhlig - geleite von Jürgen Schebera
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Ernst Busch Matinee am 30. Mai 2010 im Münzenbergsaal in Berlin Friedrichshain

ERNST BUSCH MATINEE AM 30. MAI 2010

Bereits am 23. und 24. Januar 2010 hat der Ernst-Busch-Chor Berlin mit seinem traditionellen Januarkonzert zu Ehren von Ernst Busch die Ernst Busch Tage 2010 in Berlin vor 1000 Zuhörern eingesungen. Dann folgte ein weiterer Höhepunkt mit der Ernst Busch Matinee am 30. Mai im Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1, für die der Ernst-Busch-Chor Berlin die Federführung hatte.
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ERNST BUSCH - LIED SEINER ZEIT

Am 30. Mai führte der Ernst Busch Chor eine von Kurt Hartke und Malte Kerber konzipierte Ernst-Busch-Collage auf, welche vom Publikum im Münzenbergsaal mit Begeisterung aufgenommen wurde. Die Collage führt mit Liedern und Texten durch das Lied der Zeit...
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Das Programm der Ernst-Busch-Collage

avanti popolo. electronic music trifft hanns eisler


ewo2 - Konzert

Ideal und Wirklichkeit - Resonanzen


Foto: Ulrich Burchert

Das Echo von beteiligten Künstlern und aus dem Publikum war vielfältig. Skeptische und optimistische Stimmen.
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Spendenaufruf

Die Solidarität. Dank an Sponsoren, Unterstützer und Spender

Wir danken allen Sponsoren, Unterstützern und Spendern!
Sponsoren: Helle Panke e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Bezirksamt Berlin-Marzahn-Hellersdorf, Amt für Kultur, Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Landesvorstand DIE LINKE Berlin, DGB Jugend Berlin-Brandenburg
Unterstützer: Schirmherrin Inge Keller, Schirmherrin Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf, Kulturring in Berlin e.V., Stadtteilzentrum Schloss Biesdorf Ball e.V., Kulturforum Hellersdorf, Neues Deutschland , Junge Welt, Lied und soziale Bewegungen e.V., Bodoni Museum Berlin, Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Babelsberg, Ernst-Busch-Chor Berlin
Spender: Ernst-Busch-Chor Berlin, Stadtteilzentrum Schloss Biesdorf Ball e.V., DIE LINKE Berlin-Treptow-Köpenick, Ulrich Busch, Brigitta Dittmar, Michaela Donle, U. u.G. Kempski, Brunhilde Ketelhut, Marlies Körner, Karl-Heinz Kube / Inge Rau, Eleonore und Ewald Martinkat, Ruth Niemann, Eva Plietzsch, Jürgen Rahne, Ingeborg Rapoport, Friedrich Roßner, Anneliese Schneider, Jürgen Sedler, Ilse Zietlow und viele weitere namentlich nicht bekannte Spender